DeutschItalianoEnglish

Veranstaltungskalender

<<  Mai 2012  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
   1  2  3  4  5  6
  7  8  910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   

Eindrücke

Umgebung

PDF

Die Umgebung des ***s-Hotels Oberwirt Weißes Kreuz ist von der Berglandschaft Südtirol geprägt. Sie finden hier zahlreiche Möglichkeiten Ihre Urlaubszeit zu gestalten. Wandern, Biken, Schwimmen und Reiten - für alle ist etwas dabei. 
 
Steinegg ist nur 14 km von Bozen entfernt. Dort befindet sich das Archäologiemuseum in dem man unsern berühmten Mann aus dem Eis, den Ötzi besuchen kann. Auch die Bozner Lauben mit zahlreichen Geschäften und der Obstmarkt sind einen Bummel wert.

Die Entstehung der Dolomiten

Am Beginn des Mesozoikums – das Erdzeitalter vor rund 250 Millionen Jahren -  war der heutige Alpenraum ein Teil des Pangäa-Kontinentes und lag wesentlich weiter südlich als heute, nämlich innerhalb des tropischen Klimagürtels der Erde. Zunächst lag dort der Alpenraum unter dem Meeresspiegel. Zahlreiche Weichtiere, Algen, Korallen und Fische sind in diesem Meer zu Hause, was in unserer Alpen zu einer enormen Kalkproduktion führte. Durch Vulkanismus mengten sich Basaltmagmen hinzu, die zum vermehrten Absterben der Organismen führte, die sich auf dem Boden ablagerten. Als Folge davon sind die Dolomiten heute eine wahre Schatztruhe für Fossiliensammler. Die Wirkung der Tektonik hob den Meeresboden an, das Urmeer zog sich endgültig zurück und das Hauptdolomit wurde frei gesetzt. In der Folge sind Gebirgszüge durch die wandernden Erdschollen emporgehoben worden, der Sandstein wurde von kalkigen Bindemitteln zusammen gehalten und vom enormen Druck der darüber liegenden Schichten zusammengepresst. Während der Eiszeit - vor 15.000 Jahren - wurde die Erde von einer bis zu 1.500 m dicken Eisschicht bedeckt. Nach ca. 15.000 Jahren im Eis erblickten die Gipfel der Dolomiten wieder die Sonne. Schmelzwasser enormer Menge veränderte das Aussehen des jungen Gebirges noch einmal: Unmengen Geröll und Schutt machten sich mit den Wassermassen auf den Weg ins Tal.
Das Wasser ist es letztlich, welches das Bild der Dolomiten formt und sie auch immer noch ständig im Wandel sind.

Der Namensgeber: Deodat de Dolomieu

Deodat de Dolomieu, mit vollem Namen Dieudonne Guy Sylvain Tancrede Gratet de Dolomieu (aus Dieudonne wurde später das lateinisierte Deodat), wurde am 23. Juli 1750 in Dolomieu in der französischen Provinz Dauphine als neuntes Kind des örtlichen Barons geboren. Ab seinem 24. Lebensjahr 1774 widmete er sich ganz den Wissenschaften der Geologie und Mineralogie, die damals geradezu aufblühten.
Seine bedeutendste Reise, führte ihn 1788/1789 von Innsbruck aus über den Brenner nach Tirol. 1789 fand er in Südtirol zwischen Gschnitz und Pflersch ein Gestein aus dem Tribulaun (Teil der Stubaier Alpen). Dieses ihm nicht bekannte, dem Kalk ähnliche hellgraue Gestein erweckte seine Aufmerksamkeit. Nach mehreren Laboruntersuchungen stellte er fest, dass das Gestein kein Wasser enthielt und bei Säureeinwirkung nicht sofort Gas entwickelte, wie die übrigen Kalksteine.
In der Vermutung, es handele sich um ein bisher unbekanntes Mineral, schickte Dolomieu noch im gleichen Jahr einige Proben dieses 'merkwürdigen' Gesteins an den Sohn des Mont Blanc-Protagonisten Horace Bénédict de Saussure, den Chemiker, Botaniker und Geologen Nicholas de Saussure.
Dolomieu schlug den Namen ‚Sassurite’ für das von ihm entdeckte Gestein vor. Doch Sassure war es, der entgegen des strikten Willens Dolomieus, den Namen ‚Dolomite’ für das Mineral und für den Felsen, dem es entnommen wurde einführte und ‚Dolomia’ katalogisierte.
Der Name ‚Dolomiten’, für die gesamte Region, bürgerte sich erst um das Jahr 1864 ein.
Viele Mineralien und Gesteine wurden nach ihren Entdeckern bzw. den Landschaften, in denen Sie gefunden wurden benannt, somit war es sehr untypisch dass diese Bergregion ‚Dolomiten’ genannt wurde. Da der Name Dolomiten von seinem vorherrschenden Mineral abgeleitet wurde, welches wiederum den Namen seines Entdeckers trägt: Dolomiten - Dolomit - Dolomieu.
Und so tragen die Dolomiten den Namen jenes Mannes, der die bleichen Berge wahrscheinlich nie gesehen hat.


Enrosadira – Das Naturphänomen des Alpenglühens

Zu den Besonderheiten, die auf die einzigartige, mineralogische Zusammensetzung der Dolomiten zurück zu führen sind, gehört zweifelsohne das berühmte Alpenglühen bei Sonnenuntergang. Dem „Enrosadira“, wie es die Ladiner nennen. Das Phänomen im Abendrot wird von Kalziumkarbonat und Magnesium im Dolomit begünstigt. Dabei verfärben sich die Felswände mit steigender Intensität bis glühend Rot und klingen dann stetig über Orange bis hin zu immer dunkler werdendem Violett, ab. Die Enrosadira gehört wohl zu den außergewöhnlichsten Naturschauspielen überhaupt und ist wohl auch gerade deshalb zu einem Markenzeichen der Dolomiten geworden.
Tipp: Am schönsten ist das Naturschauspiel am Rosengarten zu bewundern!
 

 

Weiter Bilder der Umgebung und Südtirol finden Sie in der Bildergalerie

Newsletter

 

Veranstaltungen